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Mord in der Dach-WG – Operette ohne Aufzug

Präsentation von Studierenden im Rahmen des Lehrauftrags an der HfM Dresden

»So lasst uns den Siegfried ermorden
und lustig fließe sein Blut. Blut! Blut!
Ist er erst mal ein Engel geworden,
dann ist alles noch einmal so gut.
Holdrioh!«
Oscar Straus

Der Haussegen in der Dach-WG hängt schief: Das freie Zimmer ist noch immer nicht vermietet, das Mitbewohner-Plenum schlecht besucht, Julia wohnt die meiste Zeit bei ihrem Freund (dafür haben sich jetzt ihre nervigen Verwandten eingenistet), und Siegfried beteiligt sich überhaupt nicht mehr am WG-Leben. Da es ohne seinen Löwenanteil an der Miete aber nicht geht, entwerfen die anderen Mitbewohner einen mörderischen Plan...

Die Kaffeefahrt nach Mörbisch – Operettical über Singles und solche, die es wieder werden wollen

Busfahrer Tony bereitet seinen Bus, den Love-Liner  für „Die neue Single-Road-Cruise für den kleinen Geldbeutel“ (inclusive einer Operettenaufführung) vor. Tony hat mit allen Händlern und Gastronomen am Busbahnhof und entlang der Strecke Deals gemacht – das wird die Tour seines Lebens! Unter den illustren Gästen: die drei verarmten adligen Schwestern von und zu Nowalska, zwei Snobs, Marga Graf und Phillip Herzog, die sich sofort die erste Sitzreihe im Bus reservieren, ferner zwei bankrotte Heiratsschwindler, auf der Suche nach neuen Opfern etc.
Verwicklungen und Bekanntschaften, Flirts und Rückschläge, Bisse auf Granit und neue Paare zwischen Autobahnraststätte, Loreley und Reifen-Panne. Schließlich verfährt sich Tony auch noch und alle landen in der wärmenden Sonne von Florenz...

Musikalischer Leiter:
Christian Garbosnik
Szenische Leitung und Konzept:
Studierende der HfM Dresden
3. Studienjahr

Die Studierenden sollen nicht nur Aussschnitte  aus Operetten erarbeiten, sondern auch Dialoge sprechen und durchgehende Figuren entwickeln. Deshalb entsteht im Rahmen des Operetten-Seminars/Szenenstudiums an der Hochschule für Musik Dresden aus den zuvor ausgewählten Arien, Duetten und Ensembles ein Pasticcio mit neuer Handlung und einem dramaturgischen Bogen. Alles, dem Genre entsprechend, mit Selbstironie und Augenzwinkern zurechtgeruckelt. Dieses Operettical – es sind auch Nummern aus einigen Musicals sowie Chansons dabei – wird dann nach nur wenigen Tagen intensiven Probens beim Podium Operette  öffentlich aufgeführt. Es handelt sich allerdings lediglich um die Bestandsaufnahme eines laufenden Probenprozesses, ein Zwischenergebnis.