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Regie

Aktuelles

»Me and my Girl«

Musical von Noel Gay

Theater Vorpommern

7. Oktober 2017

 

»Gold!«

Musiktheater von Leonard Evers / Flora Verbrugge

Theater Junge Welt Leipzig

2. Dezember 2017

 

Schauspiel

»Vater«

Schauspiel von Florian Zeller

Landestheater Coburg

14. April 2018

 

Wiederaufnahme

»Oreste«

Händel-Festspiele Halle 2018

2. & 3. Juni 2018

»Oreste«

Oper von G. F. Händel
Theater an der Wien / Kammeroper

 

 

In selbstbewußter Regietheater-Tradition

»Mit Oreste  hat das Theater an der Wien nicht nur ein weiteres Musiktheater von Georg Friedrich Händel auf die Bühne der Kammeroper gebracht, sondern auch eine Geschichte von brennender Aktualität. Von dieser Überzeugung wird zumindest die Inszenierung von Kay Link getragen. [...] In selbstbewusster Regietheater-Tradition stellt Kay Link die Aktion oft in Kontrast zu Text und Musik.« 

Wiener Zeitung

 

Spannend

»Das Interessante bei der Inszenierung von Kay Link ist eigentlich das Kammerspiel der Gefühle. [...] Eine spannende Geschichte mit Reflexen auf die Gegenwart.« Bernhard Doppler, Deutschlandradio Kultur (Sendung Fazit)

 

Tyrannenmord als Koloraturensport

»Link [streift] bei seinem Kammeroper-Debüt nicht nur das Flüchtlingselend, sondern auch die Themenbereiche Überwachungs- und Polizeistaat, ohne diese allzu plakativ auszubreiten. Vielmehr legt er subkutan vorhandene Bezüge offen, Ambivalenzen der Charaktere. Da mutiert die vermeintlich freudig-harmlose Abschlussarie 'In mille dolci modi' von Oreste, der gerade den Tyrannen getötet hat, zur zynischen Freiheitshymne als Begleitung der neuen Machtübernahme.

Link hält von Rampentheater wenig, und so muss jeder Akteur während seiner Arien in Bewegung bleiben.« APA

 

Gefangene in der Spirale ewiger Gewalt

Georg Friedrich Händels Oreste überzeugt in der Wiener Kammeroper

»Wenn Diktatoren stürzen, ist Jubel angebracht. Doch was, wenn ein Verbrecher letztlich zwar (durch Abschlachten) zu Tode kommt, der neue Herrscher aber ebenfalls ein grausam-wahnsinniges Regiment errichten wird? Mit dieser Frage hat sich Regisseur Kay Link bei seiner Interpretation von Georg Friedrich Händels Oreste ausgiebig beschäftigt und die klare Ansage getroffen: Es gibt kein Happy-End, denn die ewige Spirale der Gewalt dreht sich immer weiter und weiter... [...] Stimmig und gut gemacht [...] Empfehlenswert
Kurier

 

Slaughter on Tauris: Handel's Oreste at the Kammeroper

»Director Kay Link and designer Olga van Wahl have thankfully avoided heavy-handed efforts to make this a lesson on the modern refugee crisis. Instead, they explore a more textured approach that fleshes out two-dimensional characters into more than a showcase of tricky arias for the company's young ensemble. The result is surprisingly strong theatrically, often musically too.«

bachtrack.com

Händel und die Gewalt

Händels Opern-Pasticcio 'Oreste': musikalisch packend, szenisch interessant.

»Schon in der Ära von Hans Gabor – der die Kammeroper 1953 gründete – überzeugten besonders jene Produktionen, in denen Raritäten in avancierten szenischen Deutungen zur Diskussion gestellt wurden. [...]

Gewalt ist das beherrschende Thema des Geschehens. Da ist es auch keine Überraschung, wenn Regisseur Kay Link den auf Brutalität gewissermaßen abonnierten König Toante in einem kahlen Bunker (Ausstattung: Olga von Wahl) platziert. Ein, wie man aus der Geschichte weiß, ideales Refugium für Diktatoren, die ihrer Taten wegen stets eines besonderen Schutzes bedürfen, um nicht selbst einmal Opfer zu werden. Auch wenn Kay Link die Bühne in dunkles Licht (Franz Josef Tscheck) taucht, auf Farben verzichtet seine ganz auf den kleinen Bühnenraum ausgerichtete, auf die Interaktion der Personen fokussierende Inszenierung keineswegs.«

Die Presse

 

»Regisseur Kay Link findet in Georg Friedrich Händels Werk jede Menge Bezüge zu unserer Gegenwart [...] Ein Stück über menschliche Abgründe, aber auch ein eindringliches Plädoyer für die Kraft der Zivilgesellschaft.«

ORF Fernsehen (Nachrichtensendung ZIB)

 

Vital und aktuell

»Die Neuproduktion des Theater an der Wien zeigt wie aktuell die barocke Oper ist, die auf das mythologische Drama Iphigenie bei den Taurern zurückgeht.

[...] Die Direktheit [Anm. des Raums der Kammeroper] setzt auch der Regisseur Kay Link in seiner Inszenierung ein, nutzt den gesamten Raum für sich, versetzt das griechische Drama in eine paranoide Dystopie [...]. 
Der Regisseur [verleiht] diesem eher schweren Stoff, voll von leidenden Figuren, die allesamt eine Blutspur hinter sich herziehen, eine Vitalität, unterstützt durch Rubén Dubrowsky, der Händels barocken Klängen, sowohl die südamerikanischen als auch afrikanischen Rhythmen entlockt, und das knapp 300 Jahre nach der Uraufführung.«

ORF Radio

 

Ausführliche Rezensionen, Aufführungsfotos etc. finden Sie auf der Stückseite zu ORESTE.

SONSTIGE NEWS

Seit dem Wintersemester 2016/17 hat Kay Link einen Lehrauftrag an der Folkwang-Universität der Künste im Fachbereich Musical.