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Regie
Oreste

Heimatlos, von Wahnbildern und Schuldgefühlen verfolgt, flieht ein junger Mann übers Meer. „Ich habe meine Mutter umgebracht“ – dieser Satz geht ihm nicht mehr aus dem Kopf. Hinter ihm die Erinnyen, die ihn nicht ruhen lassen. Er, der sich erschöpft und am Ende seiner Kräfte nach Frieden und Heilung sehnt, landet ausgerechnet wieder an einem Ort der Gewalt – und sitzt in der Falle. 

Le Nozze di Figaro

Bei uns ist Almaviva Chef eines spanischen Edel-Hotels, Figaro sein Referent, Susanna Assistentin der Chefin. Auch alle anderen Figuren fügen sich wie selbstverständlich in das hierarchische Gebilde, bis hin zum Musiklehrer Basilio, der sich hier als Barpianist verdingt – Biografien, wie sie heute nicht nur in Spanien zu finden sind. Selbst Cherubino bleibt in der Hotel-Hackordnung was er war: Page.

Muttersprache Mameloschn

Drei Frauen, drei Lebensalter: Großmutter Lin, die das KZ überlebt und in der DDR gelebt hat, ihre Tochter Clara, die nichts mehr mit ihren jüdischen Wurzeln zu tun haben möchte, und Claras Tochter Rahel, die erst einmal lernen muss, was "koscher" eigentlich heißt. Sie können nicht miteinander, aber auch nicht ohne. Ein Generationenkonflikt voller Verletzungen, voller Liebe, voller Humor.

Me and my Girl

Das „Lambeth-Walk-Musical“ – sehr komisch, voller eingängiger Melodien und exzentrischer Charaktere. Very British!

Into the little Hill

Die jahrhundertealte Sage des Rattenfängers von Hameln versetzt der Librettist Martin Crimp in ein modernes Zeitalter und legt damit politische, soziale, aber auch surreale Ebenen frei. Zwei Erzählerinnen übernehmen alle Partien des Werkes. Bei uns verschmelzen sie mit den Figuren, so dass aus der »lyrischen Erzählung« kraftvolles Musiktheater wird.

No longer mourn for me

Ein Abend anlässlich Shakespeares 450. Geburtstag

Texte des Geburtstagskinds werden kombiniert mit modernen und zeitgenössischen Vertonungen für gemischten Chor a cappella.

Mit Alexander Khuon und dem international renommierten Profichor ChorWerk Ruhr  unter der Leitung von Matthew Hamilton.

Der Vetter aus Dingsda

Künnekes unverwüstliche Erbschleicher-Komödie um eine verträumte Teenager-Waise, Liebe auf den ersten Blick, ein älteres Diener-Pärchen und gierige Verwandte kommt hier in einer zeitgemäßen Fassung und mit einem jungen Ensemble frisch und heutig auf die Bühne. 

Giove in Argo

Ein transitorischer Ort, an dem all die Begegnungen der komplexen Handlung stattfinden. Keiner der Protagonisten kann ihn wieder verlassen. Unter Verwendung der historischen barocken Bühnentechnik des Bad Lauchstädter Goethe-Theaters und klassischer Theatermalerei wird Dianas Reich zu einem verlassenen Flughafen. Der letzte Flieger ist weg. Alle sitzen im Terminal fest.

X-Freunde

Treffsichere Sprachkomödie über die moderne Stressgesellschaft. Atemlos, hektisch und bitter-böse. Für diese Arbeit entwarf ich erstmals auch die Ausstattung: Fünf Plexiglas-Stellwände, drei Rollcontainer und eine recht einfache Übersetzung von digitalen in analoge Vorgänge – hunderte von POST ITs. MÜLHEIMER THEATERTAGE, STÜCK DES JAHRES, INSZENIERUNG DES MONATS. 

Der Freischütz

Statt die Samiel-Figur mit Zusatztexten aufzuwerten, haben wir sie abgeschafft. „Das Böse“ hinkt nicht durchs Bild, sondern ist allgegenwärtig. Das Böse ist die Gewalt, die alle Protagonisten geschädigt hat. Zentrum: Die Dreiecks-Konstellation Max-Kaspar-Agathe. Musiktheater jenseits der Folklore-Falle.

Adelina

Eine starke Frauenfigur im Zentrum, alleinerziehend, vom reaktionären Vater verstoßen, vom Erzeuger des Kindes sitzen gelassen, auf der Suche nach ihrem eigenen Weg. Diese semi-seria war der Renner am Teatro St. Moisè und Pietro Generali ein kleiner Star – bis zu Rossinis kometenhaftem Aufstieg.

Woyzeck³

Alle drei Büchnerschen Handschriften an einem Abend. Hintereinander. Zum ersten Mal.

Drei unterschiedliche Stücke, drei unterschiedliche Verläufe, drei unterschiedliche Enden.

Nominiert für den Kölner Theaterpreis 2007

La Dirindina / La Serva Padrona

Zwei Opern-Intermezzi an einem Abend verbunden durch ein weiteres Intermezzo mit dem Pantomimen Milan Sladek.

Es geht um Ehre und Ehe, um Eifersucht und Eitelkeit, Konvention und Rebellion, Barock und Gegenwart. Frech und witzig erzählt.

 

Die schöne Helena

 

Venuskult wörtlich genommen: Helena im Schönheitstempel...

Minna von Barnhelm

Just a perfect day,
Drink Sangria in the park,
And then later, when it gets dark,
We go home.
Just a perfect day,
Feed animals in the zoo
Then later, a movie, too,
And then home. Oh it's such a perfect day...

Boabdil – Re di Granata

Wiederentdeckung und öffentliche Erstaufführung einer Oper für vier Frauen und zwei Klaviere.
Zerrissen zwischen seinem obersten Militär-Führer und dessen Braut, zwischen den Geschlechtern, zwischen allen Stühlen: Boabdil, der letzte maurische König auf spanischem Boden. Zur lachenden Vierten wird in dieser Inszenierung die ansonsten so treue Zofe Inés...

Das tapfere Schneiderlein

Kleiner Mann ganz groß: Wer sieben Fliegen auf einen Streich erledigt, wird auch mit allem anderen fertig. Wolfgang Mitterer spielt in dieser Oper wieder mit Geräuschen, Soundkollagen, assoziativen Sounds – witzig, schräg, für jung und alt.

A little Night Music

Wir spielen Sondheims Variante von Ingmar Bergmans Film ohne historische Patina, sondern ganz in der Gegenwart. Liebe, Sexualität, Partner-schaft – all das wird von Menschen aller Alters-gruppen in sämtlichen Varianten durchkonjugiert, falsche und richtige Paare finden sich schließlich im Trubel jener magisch-explosiven Mittsommernacht auf dem Land.

Das Land des Lächelns (Regensburg)

Kitsch in Anführungszeichen. Lisa geht nicht nach China, sondern nur auf die andere Straßenseite.
Das Land des Lächelns  ist ein China-Restaurant, das Sou-Chong übernehmen muß.

 

Ein langer süßer Selbstmord – der Fall Oscar Wilde (UA)

Ein Stück über Aufstieg und Fall des Ästheten, Literaten, Dandys. Über seine Genußsucht, seine Lieben und Affären, seine Homosexualität, den erstaunlichen Aufstieg als Künstler und seinen jähen Absturz in Ächtung und Zuchthaus.

Showbiz

Ein windiger Immobilienhai, der aus einem geschlossenen Theater ein Parkhaus machen will. Ein naiver Interessent, der es retten möchte. Eine Audition, bei der sich die mäßig begabten Bewohner der Stadt um eine Rolle bemühen. Ein genervter Choreograf, der aus diesem Flohhaufen ein Ensemble schweißen muss. Viele unbezahlte Rechnungen. Und noch mehr Höhen und Tiefen auf dem Weg zur Premiere...

Pimpinone / Die Magd als Herrin

Zwei moderne Varianten der alten Geschichte vom angegrauten Hagestolz, der sich eine deutlich jüngere Frau sucht, aus dem Barock in die Gegenwart und die heutige Arbeitswelt überführt.

 

»Was der junge Regisseur diesem alten Opernschinken abgewinnt, ist schlichtweg ein hinreißendes Theaterspektakel« Freie Presse

Die Fledermaus

Strauß' Operette ist eine deftige Ehebruchskomödie ganz a la Offenbach, die oft – gegen das Stück – zu einer galant-seeligen Wiener Walzernacht verharmlost wird. Dabei mietet sich Orlofsky ja für eine seiner berüchtigten Partys, die eher Orgien gleichen, eine Location  in der Provinz an – und alle wollen dabei sein.

Operette heutig, frech, erotisch und böse.

Hello, Dolly!

Völlig entstaubte Version des Musical-Klassikers. Im Zentrum eine tolle Frauenfigur: Dolly Levi, ein Ausbund an Lebenslust und Lebensgier, clever und voller Humor. Außerdem ist für mich Hello, Dolly!  ein New York-Musical, das die Liberalität der Metropole feiert.

Das Gift im Lift – warum Orpheus ganz nach unten fuhr (UA)

Was haben Orpheus und Eurydike, Jupiter und Juno, Pluto und all die anderen Götter mit Fernsehverbot, Fahrstuhlfahren, einer Götter-WG im Penthouse und dem Partykeller zu tun? Antwort gibt diese Variante der Offenbach-Operette mit streitenden Erwachsenen, tanzenden Göttern, entführten Ehefrauen und einer singenden Fliege.

Sweet Charity

Cy Colemans bitter-süße Musical-Variante von Fellinis "Die Nächte der Cabiria". Charity, das sypmpathisch-naive Stehaufmädchen, in einer nachdenklichen Inszenierung ohne verlogenen Glamour.

Das Land des Lächelns (Freiberg)

Für diese Inszenierung entstand das Konzept, die Liebe zwischen den Kulturen hier und heute zu erzählen. Das Land des Lächelns ist Tschangs Chinarestaurant, das Sou Chong übernehmen muss.

 

"Interessanteste Inszenierung der Saison" laut Kritikerumfrage der Sächsischen Zeitung

Das Tagebuch der Anne Frank

 

 

»... weil ich immer noch an das innere Gute im Menschen glaube.«

Die zertanzten Schuhe

Drei starke Frauen brechen nachts heimlich aus, um das zu tun, was einfach alles für sie ist: Tanzen!
Die Musik von Erich A. Radke macht aus dem Grimmschen Stoff eine ROCK-OPERette für Kinder und Jugendliche. Kay Link schrieb für das Theater der Jungen Welt, Leipzig eine eigene, moderne Fassung. Motto: Brave Mädchen kommen in den Himmel, freche Mädchen kommen überall hin.

Tonio Kröger (UA)

 

Tonio liebt Hans

Hans liebt Inge

Inge liebt Gerhard

Gerhard liebt Hillary

Hillary liebt Marilyn

Marilyn wants to be loved by you!

Die Erzählung der Magd Zerline – aufgewischt wird später!

Ungelebtes Leben, kaum erfüllte Sehnsucht, Mißgunst, Intrige – Stück für Stück deckt Zerline ihre Abgründe auf, aber auch ihre Verletzungen. Gleichzeitig entsteht das Portrait einer Frau mit schlummernden Fähigkeiten und erotischem Potential. Susanne Flury in ihrem reifen Bravourstück.

Komödie im Dunkeln

Wahnwitzige Situationen im hellen Dunkel, akrobatischer Körpereinsatz des Hauptdarstellers Peter Lindhorst – in einem Bühnenbild von Frank Albert, das alle Möglichkeiten für Slapstick bietet, ohne angestaubte Boulevardbühne zu sein.

Die menschliche Stimme

Telefonoper ohne Telefon? Die verzweifelten Versuche der Protagonistin, ihren Geliebten zurückzugewinnen, sind eher Vorübungen auf ein noch zu führendes Gespräch oder das Echo einer längst vollzogenen Trennung.

Erste Zusammenarbeit mit dem New Yorker Künstler Christian Marclay.

I do! I do!

Gemeinsam mit Michael und Agnes rauschen wir durch fünf Jahrzehnte. Begonnen wird in den spießigen 60er Jahren mit deren Ja-Wort ("I do!") und wir enden in der Gegenwart. Doch anders als im Stück vorgesehen, lassen die beiden Senioren ihr Haus und das historische Ehebett nicht zurück, um ins Heim zu gehen – sie starten bei uns noch mal richtig durch!

Für mich soll's rote Rosen regnen

Lange vor Harz IV und Wittenbrink schauten wir in den grauen Alltag des Arbeitsamts, auf die trostlosen Gänge und muffigen Amtsstuben. Frust hier wie dort. Doch etwas bringt Farbe in die Tristesse: Musik! Wilde Mischung aus Oper, Operette, Musical und Schlager.

Sechs Tanzstunden in sechs Wochen

Die ältere Lily, die es noch mal wissen möchte, kauft sich den jüngeren, zynischen Tanzlehrer Michael. Bei uns empfängt Lily ihn nicht in ihrer Luxus-Seniorenwohnung, sondern in einem schrammeligen Ballsaal. Der Tanz beginnt, die Tanzfläche wird zum Boxring. Lebenslüge um Lebenslüge gehen zu Boden.

Die Liebe in den Zeiten der RUHR — 40 Liebesgeschichten aus dem Pott

Auf dem uralten Heer- und Handelsweg, mal Hellweg, Reichsstraße, B1, Ruhrschnellweg oder A 40 genannt, stehen alle Räder still. Statt Waren werden Geschichten ausgetauscht, Die Autobahn wird zur Bühne. Liebe und Eros zwischen Duisburg und Dortmund, Deutschen und Migranten, einst und jetzt, zwischenn Geschlecht und Verkehr.

Papageno spielt auf der Zauberflöte

Um die Miete bezahlen zu können, macht Papageno aus der kleinen Familien-Wohnung ein Theater, um sein berühmtes Abenteuer mit der Zauber-flöte einem zahlendem Publikum vorzuspielen. Doch er hat das Datum verwechselt, und plötzlich muß er mit Papagena und den Kindern in sämtliche Rollen springen – auch der strenge Vermieter...

Till Eulenspiegel (UA)

Eine große Holzwelle schwappt über eine Wiese mitten in Halle an der Saale. Auf dieser spektakulären Konstruktion surft Till Eulenspiegel, um seinen größten Coup zu landen: Er behauptet seinen eigenen Tod, um endlich einmal eine Lobhudelei zu hören. Doch keiner will die verdammte Beerdigungsrede halten...

Hexe Hillary geht in die Oper

In dieser Inszenierung des Klassikers ist Hillary keine naive kleine Hexe. Schlagfertig pariert sie die allwissenden Antworten der erwachsenen Hexe Bellacanta mit intelligentem Witz. Außerdem tauchen weit mehr Lieder als die vorgesehenen Mozart-Arien auf. Und das Thema Hosenrolle/ Geschlechtertausch interessiert Hillary brennend – und verwirrt sie auch etwas...

The Wizard of Oz

Dorothys Reise ins Land Oz und zu neuen Freunden als Open-Air-Inszenierung in einer frischen, modernen und poetischen Version – und einem echten Happy End! In roten Schuhen kommt man eben überall hin...

Kleiner König Kalle Wirsch

Kalle Wirsch, der kleine König der Erdmännchen, macht es den Kindern Jenny und Max nicht gerade leicht, ihn zu mögen. Dennoch helfen Sie ihm, seinen Thron zurückzugewinnen. Die Musical-Fassung rockte gleich mit zwei hervorragenden Ensembles, einer tollen Ausstattung und super Choreografien Hannover und ganz Norddeutschland. 

Le Nozze di Figaro (Gastspiel Theater Rudolstadt)

»Ein ungeheuer guter, überzeugender Abend« Deutschlandradio Kultur

»Phantasievolle und dabei bis in den kleinsten Augenaufschlag genau erfühlte und handwerklich blitzsauber umgesetzte Personenführung« Deutschlandfunk

»Ein Knaller« Thüringer Allgemeine

Giove in Argo (Wiederaufnahme)

Nach ausverkauften Vorstellungen bei den Händel-Festspielen Halle ist diese viel gelobte Inszenierung noch einmal zu sehen – bei Bayer Kultur in Leverkusen.

 

»Ein Muss!« Die Welt

»No longer mourn for me« – Sendung auf Deutschlandfunk

Der Abend mit Alexander Khuon und ChorWerk Ruhr anlässlich von Shakespeares 450. Geburtstag wird komplett auf Deutschlandfunk gesendet:

 

14.12.2014, 21.05-23.00 Uhr

Mord in der Dach-WG – Operette ohne Aufzug

Der Haussegen in der Dach-WG hängt schief: Das Plenum ist schlecht besucht, Julia wohnt bei ihrem Freund (dafür haben sich jetzt ihre nervigen Verwandten eingenistet) und Siegfried beteiligt sich überhaupt nicht mehr am WG-Leben. Da es ohne seinen Löwenanteil an der Miete aber nicht geht, entsteht ein mörderischer Plan...

Oreste (Händelfestspiele Halle)

Nach der Wiener Premiere ist diese Produktion nun auch in Deutschland zu sehen.

 

»Brennende Aktualität in selbstbewußter Regietheater-Tradition.« Wiener Zeitung

»Stimmig und gut gemacht [...] Empfehlenswert.« Kurier

Gold!

 

 

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Vater

 

 

 

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Medea

 

am Aalto Musiktheater Essen

 

 

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